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Stadtbesichtigung

1. Rathausgebäude

Rathausgebäudenáměstí Míru 12, Zlín

Die früheste Erwähnung des Zlíner Rathauses stammt aus dem Jahr 1569. Es handelt sich um ein einstöckiges Gebäude an der Westseite des Stadtplatzes. Es wurde im Jahr 1586 neu erbaut. Es hatte eine Renaissancegestalt und eins seiner Flügel diente als Einkehrgasthaus.
Im Jahr 1920 wurde ein Wettbewerb auf einen Neubau des Zlíner Rathauses ausgeschrieben. Zum Siegentwurf wurde das Projekt des in Zlín gebürtigen Architekten František Gahura. Kurz darauf am 27. 8. 1921 brannte das ursprüngliche Renaissance-Rathaus nieder. Um ein Jahr später wurde der Grundstein zu einem neuen Rathaus gelegt. Dieses wurde im Jahr 1923 eben nach dem Entwurf von Gahura fertiggestellt. Zur heutigen Gestalt wurde das Rathaus in den Jahren 1936 – 1937 vollendet, als es zu seinem Erweiterungsbau in der Bartoš-Straße kam. Der Architekt Gahura ist gleichzeitig auch der Autor der Statue eines Schmiedes an der Nordfassade. Gegenüber dem Rathaus kann man die Statuen der Heiligen Hl. Florian und Hl. Donatus aus dem 18. Jahrhundert sehen.

2. Tomas Bata-Villa

Tomas Bata-VillaGahurova 292, Zlín
Telefonnummer:
 +420 577 219 083, +420 603 484 108, e-mail: sekretariat@batova-vila.cz  

Die repräsentative Villa, die in einer ausgedehnten Parkanlage steht, wurde im Jahr 1911 fertig gestellt. Ihre Grundform wurde von dem Baumeister aus Wisowitz (Vizovice), František Novák, entworfen, der auch mit dem Bau begonnen hatte. Um ihre Fertigstellung bat Tomáš Baťa den Architekten Jan Kotěra, der einige Dispositionsänderungen durchgeführt und die Architektur des Exterieurs vereinfacht hat. In den Jahren 1911-1915 wurde das Haus um Promenaden, Altane, Pergola und ein Gartenhaus erweitert. Alles wurde von Jan Kotěra entworfen. Die damalige Gestalt des Gartens wurde dann von dem bekannten Gartenarchitekten, František Thomayer, entworfen.

Zurzeit ist die Villa der Sitz der Tomáš Baťa Stiftung. Besichtigungen finden hier lediglich für größere Gruppen und nach vorheriger Absprache statt. Ohne Bestellung kann man wochentags von 8:00 bis 17:00 Uhr den frei zugänglichen Garten besuchen. In der Villa finden auch verschiedene Kulturveranstaltungen - Vorträge, Konzerte, 1. Mai-Feiern...statt.

3. Schloss Zlín

Schloss ZlínSoudní 1, Zlín

Die Geschichte des Schlossgebäudes geht in das 15. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1929 hat der damalige Besitzer, der Industrielle Tomáš Haupt, sein Schloss an die Stadt verkauft. Das Geld für seinen Ankauf wurde von dem Bürgermeister Tomáš Baťa an Zlín bereitgestellt. In einem Teil der Räumlichkeiten wurde in den Jahren 1931-1933 ein nicht großes Museum mit einer Ausstellung über historische und exotische Schuhe eröffnet. Seit 1935 begann das Schloss überwiegend den Amtsinstitutionen als Sitz des Zlíner Bezirksamtes zu dienen, in den Jahren 1958-2012 war hier ein Museumssitz, später der Sitz des Museums für Südostmähren (Muzeum jihovýchodní Moravy). Dieser befindet sich heute im 14I15 Baťa-Institut. Im Schloss findet man heute die Václav Chad Galerie und zurzeit wird über die Nutzung der sonstigen Räumlichkeiten verhandelt.

4. Das 14I15 Bata-Institut

Das 14|15 Bata-InstitutGebäuden 14 und 15 im Baťa Areal, Vavrečkova 7040, Zlín
Telefonnummer: +420 573 032 111, e-mail: info@14-15.czwww.14-15.cz

Das 14|15 BATA INSTITUT ist durch eine Umwandlung von zwei Fabrikgebäuden des ehemaligen Bata-Industrieareals in Zlín, die von dem Architekten Jiří Voženílek entworfen und in den Jahren 1946 bis 1949 erbaut wurden, entstanden. Die industriellen Objekte mit der Bata-Bezeichnung 14 und 15 erfuhren in den letzten Jahren eine Umwandlung zu einem modernen Kultur- und Bildungszentrum – Kreisgalerie für bildende KunstMuseum für Südostmähren und František Bartoš Kreisbibliothek.

Die Hauptausstellung der Kreisgalerie für bildende Kunst in Zlín, die den Namen Prostor Zlín trägt, präsentiert die Zlíner Architektur, den hiesigen Urbanismus und auch das Industriedesign, dessen Wiege gerade Zlín ist. Es werden hier ebenfalls Werke von tschechischen Künstlern europäischen Formats der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – unter anderem von Alfons Mucha, Emil Filla, Bohumil Kubišta, Václav Špála, Josef Čapek, Jan Zrzavý, Jindřich Štýrský, Toyen oder Otto Gutfreund, Vincenc Májovský und anderen ausgestellt.

Die ständige Ausstellung des Museums für Südostmähren genannt "Baťa-Prinzip: heute Phantasie, morgen Wirklichkeit" stellt die Geschichte des Unternehmens Baťa seit ihrer Gründung im Jahr 1894 bis zur Verstaatlichung des tschechoslowakischen Teils des Konzerns nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Einen Bestandteil der Ausstellung bilden auch die Schuhkollektionen und Sammlungen von Schuhmachermaschinen. Selbst die Ausstellungen über die Geschichte und die Gegenwart des Zlíner Filmes fehlen nicht, und der Teil, der den Beständen von Forschungsreisenden und nicht nur den berühmtesten – Jiří Hanzelka und Miroslav Zikmund – gewidmet wird, nimmt auch einen beträchtlichen Raum ein. Im fünften Stockwerk befindet sich die Museumsausstellung von František Bartoš, gebürtig im Zlíner Gebiet der Vor-Baťa-Zeit, Pädagoge, Ethnograph und Volkskundler. Sie stellt sein Leben, Werk vor, aber sie bietet auch eine interaktive Unterhaltung für kleine Besucher.

5. Zlíner Wolkenkratzer - 21. Verwaltungsgebäude

Zlíner Wolkenkratzer

třída Tomáše Bati 21, Zlín

Öffnungszeiten

Gebäude, Büro im Aufzug: täglich von 8:00 bis 21:00 Uhr
Café und Aussichtsterrasse: täglich von 10:00 bis 21:00 Uhr
Ausstellung im 8. Stockwerk: montags und mittwochs von 8:00 bis 17:00 Uhr; dienstags, donnerstags und freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr; an Wochenenden geschlossen

Das 21. Verwaltungsgebäude des Schuhmacherunternehmens – der Zlíner Wolkenkratzer – war einer der ersten Hochbauten in Europa. Verdienterweise gewann es gemeinsam mit dem gesamten Industrieareal der ehemaligen Baťa-Werke die Würdigung  „Bau des Jahrhunderts“. Das Gebäude wurde im Jahr 1938 nach einem Projekt des Architekten Vladimír Karfík fertig gestellt und misst 77,5 Meter. Dieses Top-Werk von Karlík ist heute ein nationales Kulturdenkmal der Zeit des Funktionalismus. Jedes Stockwerk stellte ein Großraumbüro für 200 Menschen dar. Bedienungsräume (Aufzüge, Treppenhäuser, Toiletten, Klimaanlagen) wurden außerhalb des Hauptraums ausgegliedert. Das Gebäude ist völlig klimatisiert, es verfügt über Schnellaufzüge, Paternoster und natürlich gibt es hier eine Rohrpost oder Fußbodensteckdosen für Strom.

Als eine Baudelikatesse kann man den Aufzug – das Büro für den Chef der Firma mit den Abmessungen von 6 x 6 Metern mit Klimaanlage und einem Waschbecken anführen. Man kann beim Besuch des Gebäudes Einblick in den Aufzug  nehmen. Er befindet sich im Erdgeschoss. Hat man  Lust, mit diesem Aufzug zu fahren, ist es notwendig, mindestens zwei Tage im Museum für Südostmähren, das den Aufzug betreibt, im Voraus zu bestellen. Nach der Rekonstruktion haben hier das Kreis- und Finanzamt ihren Sitz. Im letzten Stockwerk kann man ein Café mit Terrasse besuchen. Von da aus bietet sich eine hervorragende Aussicht auf die Stadt. Das Betreten der Terrasse ist kostenlos. Im achten Stockwerk des Gebäudes befindet sich eine kleinere Ausstellung, die in zwei Teile – die Direktionskanzlei der Baťa-Firma und die Idealstadt der Baťa-Firma – gegliedert ist. 

Velký FibonacciAuf dem Foto sieht man auch die Plastik Großer Fibonacci von der bedeutenden Persönlichkeit des tschechischen Konstruktivismus Rudolf Valenta. Die Plastik stellt eine mathematische Folge einer Zahlenreihe des mittelalterlichen Gelehrten Leonardo Fibonacci dar. Sie drückt die unendliche Folge von natürlichen Zahlen, bei der jede Zahl eine Summe der zwei vorangehenden Zahlen ist, aus. Möchten Sie mehr wissen? Scannen Sie den QR-Code ein!

6. Markthalle und Kaufhaus Zlín

Makthalle und Kaufhaus Zlín_Foto Milan Mikšík

Markthalle: náměstí Práce 1099, Zlín
Kaufhaus Zlín: náměstí Práce 2523, Zlín

Öffnungszeiten

Markthalle: Montag–Freitag 8:00–20:00; Samstag 8:00–13:00; Sontag - geschlossen
Kaufhaus Zlín: Montag–Samstag 7:00–21:00; Sonntag 8:00–21:00

Im Jahr 1927 wurde das erste Kaufhaus, der heutige Markthalle, mit einem Flügel von Verkaufsständen, die später abgerissen wurden, errichtet. Zusätzlich zu den Geschäften gab es darin auch eine Speisehalle und ein Kino. Dieses Gebäude wurde von der Firma A. Jambor, einem „autorisierten Zivilingenieur für Architektur und Hochbau in Weißkirchen (Hranice na Moravě)" entworfen und gebaut. Es ging um die erste Anwendung der Eisenbetonskeletts der Fabrikgebäude auf öffentlichen Gebäuden. Erst um 5 Jahre später im Jahr 1932 wurde ein weiteres neungeschossiges Kaufhaus in der Nähe des ersten Geschäftshauses gebaut. Am Projekt hat wahrscheinlich der Architekt Gahura teilgenommen. Im 2017 begann der umfassende Umbau des Kaufhauses, der 16 Monate dauerte und dem Gebäude sein ursprüngliches Aussehen verlieh, das für eine besonders ungewöhnliche Unterteilung der Fenster typisch war. Die in den beiden untersten Etagen erstrecken sich vom Boden bis zur Decke und verengen sich allmählich nach unten.

7. Großes Kino

Großes Kinonáměstí Práce 2511, Zlín

Das große Kino wurde im Jahr 1933 ursprünglich als Provisorium gebaut. Das Gebäude wurde von der Bauabteilung des Unternehmens Baťa, a. s., Zlín entworfen. Die Autorschaft wird F. L. Gahura zugeschrieben, aber sie wurde erst bei der Umgestaltung des Innenraums in einen Theatersaal im Jahr 1939 nachgewiesen. Nach der Fertigstellung des Baues war das Kino eigentlich das erste Objekt der Kulturausstattung der Stadt, das für Massenbesuche bestimmt und für die damals unglaubliche Anzahl von 2270 Personen dimensioniert wurde! Es war bestimmt das größte Kino in der Vorkriegs-Tschechoslowakei und offenbar auch in Mitteleuropa. Es wurde mit seinem einfachen Kubus zu einem unabdenkbaren Bestandteil des Stadtplatzes und unterstrich die dominante Stellung des Gemeinschaftshauses an seiner südlichen Seite.
Vor dem Eingang ins Große Kino befindet sich der „Gehweg des Ruhms‟, auf welchem jedes Jahr während der Veranstaltung des Internationalen Filmfestivals für Kinder und Jugend ein oder mehrere neue Sterne hinzugefügt werden. Zurzeit ist das Kino wegen seines schlechten technischen Zustandes geschlossen!!! 

8. Hotel Moskau – das ehemalige Gemeinschaftshaus

Hotel Moskau_Foto Marek Topičnáměstí Práce 2512, Zlín
Telefonnummer:
 +420 577 561 111, www.hotelmoskva.cz

Laut einer Studie des Architekten Miroslav Lorenc aus dem Jahr 1931 wurde ein Eisenbetonskelett gebaut. Im Laufe des Aufbaues hat sich T. Baťa mit dem Architekten Lorenc entzweit und angeordnet, im vierten Stockwerk zwei Musterzimmer – und zwar eins von dem Architekten Gahura und das andere von dem Architekten Karfík - zu bauen. Auf Grund des Projektes von Vladimír Karfík wurde das Gebäude im Jahre 1933 fertig gestellt. Das elfgeschossige Objekt wurde damals zum gesellschaftlichen Hauptzentrum der Stadt. Im ersten und zweiten Stockwerk befinden sich Gaststätten, Cafés, Klubräume, Spielkasinos und Repräsentationsräume. Die Hotelkapazität beträgt 300 Zimmer.
Das Hotel bietet die Möglichkeit, verschiedene Soireés und Firmenveranstaltungen im Kongresssaal und den Salons zu veranstalten. Direkt im Hotel wird eine breite Skala an Nebendienstleistungen angeboten.

9. Viertel Letná

Viertel Letná

Ein charakteristisches Zlíner Viertel. Seit 1918 ließ hier Tomáš Baťa Häuser für Arbeitnehmer nach dem Entwurf des Architekten Jan Kotěra bauen. Später wurde das Viertel erweitert und mit den charakteristischen Kuben aus Rohbauziegeln laut dem Regulierungsplan von F. L. Gahura ergänzt. In den Jahren 1912–1945 hat das Unternehmen Baťa in Zlín für seine Arbeitnehmer 2 210 Häuser gebaut. Die Häuser befinden sich neben Letná auch in den Vierteln Zálešná, Podvesná, Lesní čtvrť und Nad Ovčírnou.

10. Tomas Bata - Denkmal

Tomas Bata - Denkmal_Foto Milan Mikšíknáměstí T. G. Masaryka 2570, Zlín
www.pamatnikbata.eu

Im Jahr 1933 wurde mit dem Ausbau eines Kulturzentrums, das die ansteigende Parkauffahrt unter den Wohnheimen abschließt, begonnen. Laut dem ursprünglichen Entwurf sollte der gesamte Komplex eine Gruppe von Gebäuden mit Studien und Bildungscharakter, der an der Achse der Parkanlage mit einem Objekt des Tomáš Baťa-Denkmals gipfelt, in sich einschließen. Es kam jedoch nur zu einer Teilrealisierung des Denkmalobjektes und zwei Studienanstalten. Der Architekt Gahura nützte die Formbarkeit des Eisenbetonskeletts zu einer interessanten Lösung von Interieurs und Exterieurs mit beeindruckend verglasten Flächen aus. Im Jahr 1954 wurde das Denkmal von dem akademischen Architekten J. Staša in ein Kunsthaus umgebaut und somit entstanden hier Räume der Galerie für bildende Kunst und der Zlíner Philharmonie. Am Ende des Jahres 2010 zog die Bohuslav Martinů Philharmonie in das neu errichtete Kongresszentrum Zlín, die Galerie im Jahr 2013 in das 14I15 Baťa-Institut um. Ende 2016 begann die Restaurierung des Denkmals in seiner ursprünglichen Form, die fast zwei Jahre dauerte. Jetzt dient es seinem ursprünglichen Zweck - die Erinnerung an Tomas Bata zu erinnern.

11. Bata-Wohnheime

Bata-Wohnheimenáměstí T. G. Masaryka, Zlín

Der Autor ist František Lydie Gahura und die Gebäude wurden in den Jahren 1930-1937 fertig gestellt. Das erste Wohnheim wurde bereits im Jahr 1925 unmittelbar neben der Fabrik gebaut, und im Jahr 1965 wurde es dann abgerissen. Im Jahr 1927 wurde die Ausstellung des gesamten Viertels für die Massenunterkunft eröffnet. Zwei Reihen von frei stehenden Objekten von Wohnheimen und Studienanstalten prägen bis heute einen der kennzeichnendsten Zlíner städtebaulichen Komplexe, der, was die Größe und den ästhetischen Wert betrifft, keine Parallele bei uns hat. Baulicherweise wurde eine klassische Lösung eingesetzt: ein Eisenbetonträgersystem im Grundrissmodul von 6,15 x 6,15 Metern mit Außenfüllungen aus verfugten Ziegeln. Zurzeit sind die Wohnheime teilweise rekonstruiert und dienen als Verkaufsstellen, Gaststätten, Büros und teilweise auch als Unterkunft.

12. Kultur- und Universitätszentrum

Kultur- und Universitätszentrumnáměstí T. G. Masaryka 5556, Zlín

Das Kultur- und Universitätszentrum Zlín von der bekannten in Zlín gebürtigen Architektin Eva Jiřičná stellt eins der Wahrzeichen der Stadt Zlín dar. Die leichte und luftige Konstruktion des multifunktionalen Gebäudes bildet eine Gesamtheit mit dem Rektorat der T. Baťa-Universität. Die Geschichte des aus zwei selbstständigen Ganzheiten des Kongresszentrums Zlín bestehenden Komplexes und des Universitätszentrums in Zlín – begann im Jahr 2003 geschrieben zu werden. Damals fiel die prinzipielle Entscheidung, dass an der Stelle der nicht mehr bestehenden Masaryk-Schulen keine Kopie der ursprünglichen Gebäude entsteht, sondern ein ganz verschiedener Bau emporwächst. Es gab jedoch die Voraussetzung, das ursprüngliche städtebauliche Prinzip der Buchstabe-Ypsilon-Aufstellung der Gebäude und ihre Verbindung mit dem Stadtzentrum zu erhalten. Im Herbst 2005 wurde mit den Vorarbeiten begonnen und im Juni 2006 wurde der Grundstein gelegt.

Als erstes wurde im Jahr 2008 das Universitätszentrum fertig gestellt, in dem sich die wissenschaftlich-technische Bibliothek und das Rektorat der Tomáš Baťa Universität in Zlín befinden. Das Kongresszentrum, das der Sitz der Bohuslav Martinů Philharmonie ist, wurde Ende des Jahres 2010 feierlich eröffnet. Seit dem 1. Januar 2011 steht dieses moderne Multifunktionsobjekt für Veranstalter von Konzerten, Symposien, Ausstellungen, Bällen, Konferenzen und anderen Veranstaltungen zur vollen Verfügung.

13. Kollektivhaus

KollektivhausOsvoboditelů 3778, Zlín

In den Jahren 1945-1950 wurde nach dem Entwurf des Architekten Jiří Voženílek inmitten der Stadt das zwölfgeschossige Kollektivhaus, das der erste Versuch für neue Wohnformen war, gebaut. Die Wohnungen mit einem hohen Standard wurden mit künstlich beleuchteten und entlüfteten Küchenboxen, die genauso wie das andere Zubehör innerhalb der Disposition aufgestellt wurden, ausgestattet. Im Erdgeschoss befanden sich eine Gaststätte, Klubräume, auf einer Erholungsterrasse ein Turnplatz. In einem separaten erdgeschossigen Flügel, der durch das Souterrain des Gebäudes zugänglich ist, sind eine Kinderkrippe und ein Kindergarten untergebracht.
Im unteren Teil der ehemaligen Hochschulmensa, auf der Fläche von 270 m2, wurde im September 2003 ein neues Kulturinstitut, genannt Alternativa, eröffnet. Es finden hier Konzerte, Vorträge, öffentliche Lesungen, Abende der Poesie, Videovorführungen, Diskussionsabende, Ausstellungen oder Bildungsaktivitäten statt.

14. Römisch-katholische Kirche Hl. Philipp und Jakob

Römisch-katholische KircheDie Angaben über die Kirche und das Pfarrhaus sind erst aus dem Zeitraum der Hussitenkriege, und zwar aus dem Jahr 1437 erhalten geblieben. Man kann jedoch annehmen, dass spätestens bis zum Ende des 14. Jahrhunderts, als die Herren von Sternberg im Jahr 1397 Zlín zur Stadt erhoben hatten, hier bereits eine Kirche und dabei ein Pfarrhaus mit einer geistlichen Verwaltung standen. Zum Jahr 1446 wird bereits der Name eines Zlíner Pfarrers, der Johannes aus Ostrata (auch aus Lhota) war, angeführt. Die Kirche brannte zweimal – in den Jahren 1819 und 1849 – aus, aber jedes Mal wurde sie wiederhergestellt. Heute stellt sie eine der Stadtdominanten dar. Im Vergleich zur Barockgestaltung verfügt sie heutzutage über ein breiteres und höheres Hauptschiff. Die Fenster sind eine Spende von Zlíner Pfarrleuten. Im Glockenturm wurden Stahlglocken aus Vítkovice und die Orgel von den Gebrüdern Rieger aus Krnov (Jägerndorf) installiert. In den Jahren 1969 - 1970 wurde eine Rekonstruktion des Innenraums durchgeführt. Webseiten

15. Das Stadttheater

Das StadttheaterTřída Tomáše Bati 4091/32, Zlín
Telefonnummer: +420 577 636 111, e-mail: divadlo@divadlozlin.czwww.divadlozlin.cz

Die professionelle Theater-Szene wurde in Zlín im Jahr 1946 gegründet und anfangs wurde sie im Gebäude für die Kleine Szene in der Štefánik-Straße untergebracht. Das Stadttheater, damals unter dem Namen das „Arbeiter-Theater", wurde als erstes Theater nach dem Krieg in der damaligen Tschechoslowakei gebaut. Es wurde im Jahr 1967 nach dem Entwurf der Architekten M. Řepa und F. Rozhon fertig gestellt. Die Saalkapazität beträgt 800 Zuschauer. Das Stadttheater Zlín wird zurzeit für eins der hochwertigsten regionalen Schauspieltheater in der Tschechischen Republik gehalten und außer dem eigenen Repertoire bietet es eine Reihe von Vorführungen von gastierenden Theaterensembles. Zlín veranstaltet gewöhnlich Anfang Mai das Internationale Theaterfestival Setkání – Stretnutie (Begegnung). Mehrmals pro Jahr können Interessenten während der Tage der Offenen Tür Einblick in die Hinterbühne des Theaters nehmen.

 

WEITER EMPFEHLEN WIR

16. Die Burg Malenovice

Telefonnummer: +420 577 103 379, +420 605 924 869, e-mail: kastelan.malenovice@seznam.czwww.hrad-malenovice.cz 

Die Burg Malenovice

Eine der wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der Region Zlín liegt nur 6 km vom Zentrum der modernen Stadt Zlín. Die Burg wurde in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts von dem mährischen Markgrafen Johannes Heinrich gegründet. In den folgenden Jahrhunderten erfuhr sie mehrere Umbauten, die aus der ursprünglich gotischen mittelalterlichen Burg einen Renaissance-Sitz des Schlosstyps – später noch im Barockstil umgebaut - gestalteten. Bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts behielt die Burg ihre Wohn- und Verwaltungsfunktion.

Ein Teil der Burg

Als Besitzer wechselte eine Reihe von Adelsgeschlechtern (z.B. Tetour von Tetov, Liechtenstein - Kastelkorn, Salm - Neuburg), die letzten Besitzer waren in den Jahren 1804-1945 die Herren von Sternberg. Im Jahr 1953 gewann das damals neu errichtete Kreismuseum, heute das Museum für Südostmähren in Zlín, die Burg von Malenovice. Ein Teil der Burg ist für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Besucher können sich z.B. mit den Burginnenräumen (sog. bemalter Saal mit einem spätgotischen Gewölbe und den erhalten gebliebenen Inschriften aus der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts, Kapelle mit Malereien aus der Hälfte des 18. Jahrhunderts, Einrichtung des Büros des Großgrundbesitzes von Malenovice u.a.) vertraut machen. Auch der Burgturm ist für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Während der Besuchssaison finden auf der Burg von Malenovice Konzerte, Theatervorführungen, Nachtbesichtigungen, Sonderführungen für Kinder oder Auftritte von  historischen Fechtgruppen statt.

17. Observatorium

ObservatoriumLesní čtvrť III / 5443, Zlín
Telefonnummer: +420 736 734 511, e-mail: zas@zas.czwww.zas.cz

Das Observatorium befindet sich im Areal des Gymnasiums Zlín. Neben der Beobachtung des Himmels kann man an den Vorträgen teilnehmen, Ausstellungen besichtigen, sich an den Vorlesungen beteiligen u.dgl. Schulen und Gruppen können ein Programm eines von ihnen ausgewählten Themas bestellen.

 

18. Lazy- Areal, Gesundheitspfad

Lazy-Areal

Lazy-ArealDas Wahrzeichen des Areals ist der Altan „Zur verbrannten Eiche‟. Entlang der Pfade stehen Bänke, Rastplätze und Informationstafeln zur Verfügung. Sie machen die Touristen mit der lokalen ornithologischen Forschung, der vorgeschlagenen Weise der Bewirtschaftung des Waldes nach dem gebilligten Plan für die Forstbewirtschaftung u.dgl. vertraut. Bauten, die aus Holz gefertigt sind, haben einen natürlichen Charakter und passen in die hiesige Landschaft.

 

Gesundheitspfad

GesundheitspfadDer auf den Grundstücken der städtischen Wälder unter dem Berg Tlustá hora errichtete Gesundheitspfad bietet nicht nur für die Einwohner unserer Stadt eine Reihe von Möglichkeiten für eine aktive Freizeitgestaltung - Lauf, Biketouristik, Kinderspiele, Krafttraining, Turnübungen, Familienausflüge und Spaziergänge. Zum „Kerngebiet des Gesundheitspfades", wo sich ein atypischer Waldaltan, Schwebe-Seilbrücke und fünf Stationen mit Übungselementen (Recke, Felsenriffe, Sprossenwände, Rutsche, Hopsgeräte für Kinder usw.) befinden, führen mehrere markierte Zugangsrouten: aus Letná – Str. Pod Rozhlednou, aus dem Viertel Pod Majákem, aus Prštné - Str. Nerudova und aus Podhoří - Str. U Slanice. Bei der Orientierung auf dem Pfad helfen Ihnen Informationstafeln.

19. Waldfriedhof

WaldfriedhofFilmová 412, Zlín

Die Autoren sind MUDr. Rudolf Gerbec (Idee, Konzept und Prinzipien des Friedhofs) und František Lydie Gahura (Autor des Projektes, von zwei Kreuzen, den Grabsteinen der Baťa-Familie und anderen). Der Friedhof wurde im Jahr 1931 fertig gestellt. Die Autoren bemühten sich um die Erhaltung einer hochwertigen Naturumgebung. Dieser Idee wurde auch der Charakter aller bildenden Elemente, vor allem der Grabmäler unterstellt. Sie sollten weder prunkvoll, monumental noch aus auffälligen Werkstoffen sein. Nur der Hauptverkehrsweg auf dem Friedhof wurde errichtet. Die Gräbergruppen wurden nur durch Waldwege zugänglich gemacht.
Die erste bestattete Person war der Sohn von MUDr. Gerbec, der andere dann der Gründer der Fabrik Tomáš Baťa (14. 7. 1932) und sein Flugzeugführer Jindřich Brouček.

Öffnungszeiten: 1. 11. – 30. 4. 8:00–18:00; 1. 5. – 31. 10. 7:00–20:00.

20. Die Wallfahrtskirche Jungfrau Mariä Geburt in Štípa

Die Wallfahrtskirche Jungfrau Mariä Geburt in ŠtípaMariánské náměstí, Zlín-Štípa
Telefonnummer
+420 733 741 900, e-mail: fastipa@ado.czwww.stipa.cz 

Die Barockkirche Jungfrau Mariä Geburt stammt aus dem 18.Jahrhundert und ist ein Marienwallfahrtsort. Es handelt sich um die größte schönste Kirche in der gesamten Umgebung. Der Innenraum der Kirche ist authentisch erhalten geblieben und bildet eine künstlerisch wertvolle Ganzheit, die im Gebiet von Zlín völlig einzigartig ist. Die Orgel von Štípa gehört zu den größten und hochwertigsten erhalten gebliebenen Werken von František Čapek und Max Zachistal aus Krems an der Donau.

Die am Hauptaltar angebrachte Gnadenstatue der Jungfrau Maria von Štípa stammt aus dem Anfang des 14. Jahrhunderts. 

Die Kirche wird immer eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst und ungefähr eine Viertel- stunde nach der Messe (aktuelle Übersicht der Gottesdienste), gegebenenfalls nach vorheriger Absprache, geöffnet. Im Zeitraum vom 1. 5. bis 30. 9., d.h. im Zeitraum der sog. „geöffneten Tore“, wird täglich außer montags von 10:00 bis 17:00 Uhr, sonntags dann von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Downloaden: Karte des Zentrums von Zlín (Achtung, die Karte ist für den Druck im Format A3 bestimmt!)

Karte des Zentrums von Zlín